Der SSV Jahn holt im Heimspiel gegen den Hamburger SV ein 1:1-Unentschieden. Hier lest Ihr die Stimmen von Andi Patz, Munier Raychouni und Felix Gebhardt nach dem Spiel. Die Pressekonferenz erscheint auf Jahn TV.
Felix Gebhardt (Torwart und Kapitän): "Es ist schön, dass ich den Elfmeter halten konnte, aber ich hätte lieber die drei Punkte geholt. Einen Punkt gegen den HSV zu holen ist okay, aber in unserer aktuellen Situation haben wir eher zwei Punkte verloren. Wir waren bis in die Schlussphase in Überzahlung und dann haben wir ärgerlicherweise den zweiten Elfmeter kassiert. Wir haben aber ein gutes Spiel gemacht, waren nach vorne aktiv und haben defensiv ordentlich gestanden. Jetzt gilt es, daran mit Selbstvertrauen anzuknüpfen und gegen Münster noch einmal einen draufzusetzen."
Andi Patz (Chef-Trainer): "Ich möchte der Mannschaft und dem Trainerteam ein Lob aussprechen. Es ist uns gelungen, gegen einen Gegner mit viel individueller Klasse hoch zu pressen und wir haben viele Ballgewinne erzielt. Den ersten davon haben wir sehr gut zur Führung genutzt, danach haben wir es leider nicht immer sauber zu Ende gespielt. Es gab Phasen im Spiel, die wir überstehen mussten, aber wir haben trotz der vielen Flügelduelle und Flanken wenig zugelassen. Umso ärgerlicher war es, dass wir uns bei den Elfmetersituationen nicht gut angestellt haben. So müssen wir mit dem Punkt leben. Wir brauchen genau so eine couragierte Leistung jetzt auch auswärts."
Munier Raychouni (Co-Trainer): "Ich habe keine große Nervosität verspürt, dass ich anstelle von Andi Patz an der Seitenlinie stand. Sobald das Spiel losgeht, blendet man das aus. Wir wollten dem HSV mit unserem mannorientierten Pressing Probleme bereiten und daraus viele Bälle in der gegnerischen Hälfte gewinnen. Das ist uns über weiter Strecken gelungen und auch über das Tor hinaus hatten wir viele gute Momente im Spiel. Im hinteren Abwehrdrittel haben wir die Flanken gut geblockt und die Box verteidigt. Wenn man in Überzahl gegen Ende den Ausgleich bekommt, ist es natürlich ärgerlich. Wir haben es danach noch weiter versucht und hatten auch noch ein, zwei Bälle auf dem Fuß, wo wir leider nicht präzise genug waren. Es war aber ein Auftritt mit aggressivem Zweikampfverhalten und viel Energie auf dem Platz. Wenn wir so spielen, hat es jeder Gegner schwer gegen uns. Das müssen wir uns vergegenwärtigen und in die nächste Woche mitnehmen."